Den eigenen Spielplatz gestalten

Der Blick von Kindern auf ihren Stadtteil

Buchforst. Wie der Blick von Kindern auf ihren Stadtteil aussieht, enthüllten zwei von Kindern angefertigte Entwürfe im Stadtteilzentrum Buchforst. Im Rahmen eines Projektes des Katholischen Jugendwerks unterzogen 11 Kinder ihre Umgebung in Buchforst einem kritischen Blick. 

Zum Abschluss wurden zwei Spielplätze von den in einer monatelangen Bastelarbeit neu gestaltet. Das Ergebnis war in einer kleinen Ausstellung zu bewundern. Das Projekt entstand in der Buchforster Kinder-und Jugendeinrichtung Area 51 und wurde von der GAG unterstützt. "Denn die heutigen Kinder sind die zukünftigen Mieter.", so Jörg Fleischer, Pressesprecher der GAG in Köln. Bereits die Gründung der Jugendeinrichtung entsprang dem Notstand, dass es kaum Freiflächen für Jugendliche in Buchforst gibt. Daher ist auch eins der Ziele, Kinder und Jugendliche an der Gestaltung der eigenen Umgebung zu beteiligen. In diesem Zusammenhang entstand die Idee, dass Kinder ihre eigene Lebenswelt erforschen und bewerten. Melanie Steinberg, Einrichtungsleiterin von Area 51, leitete das Projekt in die Wege. Am Anfang verschafften sich alle Beteiligten über Satellitenbilder einen Überblick. Danach wurde der Stadtteil auf Spaziergängen erforscht und die Ergebnisse fotografisch dokumentiert. Dann konnten die Kinder mit Aufklebern markieren, was ihnen gefiel oder nicht gefiel. Die ebenfalls ausgestellten Fotos offenbaren bereits den etwas anderen Blick der nicht nur die Funktionalität des großen Ganzen im Blick hat. "Besonders der Müll hat mich gestört." sagte die 10-jährige Sedef Kinik. Damit war der Müll im Gebüsch eines Kinderspielplatzes gemeint. Auch viele andere Kinder hatten sich ein Urteil über die Spielplätze gebildet. Deswegen wurden der Norma- und der Kopernikuspielplatz samt Umgebung in den Modellen aus der Sicht der Kinder neu gestaltet. Dabei konnte der Phantasie mit Styroporblöcken, Draht und Kleber freien Lauf gelassen werden. Entstanden sind dabei Spielplätze mit Ruhezonen, Brunnen und verschiedenen Spielgeräten. "Die Arbeit der Kinder ist beendet, die Arbeit der Erwachsenen könnte jetzt beginnen", sagte Projektleiterin Melanie Steinberg in ihrer kurzen Ansprache. "Auch wenn wir Meer an der Heidelberger Straße wohl nicht werden umsetzen können", wie sie schmunzelnd hinzufügte.

Letzte Änderung: Freitag, 25.05.2012 13:14 Uhr

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